Symposium

WBM #1 – MIT SYSTEM NACH OBEN

Stadtquartiere modular erhöhen – verdichten – weiterbauen

Die WBM verfügt in Berlin über Wohnraumbestand von mehr als 2 Millionen Quadratmetern. Sie entstanden zwischen 1957 und 1988. Dieser Bestand in attraktiven Innenstadtlagen fordert nicht erst nach der jüngsten Migrationswelle dazu auf, über zukünftige Erweiterungsformen nachzudenken und damit der Dynamik einer wachsenden Stadt Rechnung zu tragen.

© WBM

Datum: Freitag, 4. November 2016

Einleitung

Welches Potenzial besitzen die bestehenden Quartiere als Basis für eine zeitgenössische Urbanität? Auf welche Weise kann in ihnen auch in Zukunft kostengünstiges Wohnen ermöglicht werden? Wie kann ein „Plattenbau“ heute aussehen? Ist „schnell – günstig –schön“ eine Gleichung, die aufgeht? Ist ein modularer Planungsansatz geeignet, wenn es um die Herstellung von dringend benötigtem Wohnraum geht?

Architekten, Ingenieure und Wohnungsbaugesellschaften stehen gleichermaßen vor dieser Aufgabe. Um diese Fragen zu erörtern, lud die WBM zu einer öffentlichen Tagung ein.

Programm

BEGRÜSSUNG
Beate Engelhorn, Dipl. Ing. Architektin, Kuratorin, Aedes, Berlin 
Jan Robert Kowalewski, Geschäftsführer WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte 

EINFÜHRUNG
Imke Woelk, Imke Woelk + Partner Architekten, Berlin

Panel 1 – MODUL erörterte anhand realisierter Arbeiten die Standards der Modulbauweise sowie den verbleibenden Spielraum für Architekten.

Finn Geipel, LIN Architects Urbanists, Berlin, Paris – Flexibilität: Wie lassen sich Grundrisse anpassen? 
Martina Bauer, Barkow Leibinger Architekten, Berlin – Materialität: Welche Materialien sind geeignet, um schnell zu bauen?
Thomas von Ballmoos, von Ballmoos Kruckner Architekten, Zürich – Standard: Welche Ausstattungsstandards sind angemessen?
Dionys Ottl und Faraneh Farnoudi, Hild + K Architekten, München – Repetition: Was bedeutet Wiederholung? 

 

Video © Reframe

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Programm

Panel 2 – MODELL sprach den technischen Rahmen der Skalierung an und die Herausforderung, die die Verbindung unterschiedlicher Systeme mit sich bringt.

Hermann Kaufmann, Architekt, Schwarzach, Österreich – Vorfertigung: Welchen technischen und baurechtlichen Hindernissen begegnet die vorgefertigte Bauweise?
Josef Huber, Huber & Sohn Holz-Fertigbau, Bachmehring – Wohnungswirtschaft: Welche Vorteile bietet die Vorfertigung in der Praxis?
Karsten Tichelmann, Tichelmann & Barillas Ingenieure, Darmstadt – Fassade, Klima, Konstruktion: Einheit von Tragwerk und Gebäudehülle
Tobias Götz, Pirmin Jung – Ingenieure für Holzbau, Sinzig – Schallschutz, Brandschutz, Wärmeschutz: Welche Normen stellen modulare Ansätze vor Herausforderungen?
Carsten Hein, ARUP Engineering, Berlin – Carbon Footprint: Welche Chancen bieten modulare Ansätze, um die Ökobilanz eines Gebäudes zu verbessern?

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Programm

Panel 3 – KONTEXT thematisierte die Einbindung der Module in die Stadt, die Integration in ein soziales Umfeld: Welche Möglichkeiten bieten serielle und standardisierte Ansätze für die Stadtteilentwicklung und für die Bewohner?

André Kempe, Atelier Kempe Thill, Rotterdam – Anpassung: Wie lassen sich Gebäude modernisieren?
Niklas Maak, Journalist und Architekturkritiker, Frankfurt a.M. – Nutzerperspektive: Was wollen Mieter?
Weert Canzler, Sozialwissenschaftliche Mobilitätsforschung, Wissenschaftszentrum Berlin – Mobilitätskonzept: Wie bewegen sich Bewohner? Stephan Schütz, gmp Architekten von Gerkan Marg und Partner, Hamburg – Entwicklungsprozess: Wie entsteht das Projekt?
Christa Reicher, reicher haase associierte, Aachen – Integration: Wie kann Nachverdichtung funktionieren? 

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Veranstaltet von der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH in Zusammenarbeit mit ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory.