Wissensräume unserer Gesellschaft
In der fünfteiligen Dialogreihe des ANCB in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Baukultur wurden die vielfältigen und wechselwirksamen Beziehungen zwischen Wissen und Raum beleuchtet und auf mögliche zukünftige Szenarien projiziert.
© NLF Team
Datum: Februar – September 2021
Ort: ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory, Christinenstr. 18–19, 10119 Berlin
Hintergrund
Aufbauend auf der Arbeit der Bundesstiftung Baukultur zum Baukulturbericht 2020/21 Öffentliche Räume und der aktiven Rolle des ANCB als zentralem Wissensort in Berlin war es das Ziel der gemeinsamen Veranstaltungsreihe Wissensräume unserer Gesellschaft Prämissen für deren Gelingen zu identifizieren. Wissen und Raum wurden hierbei nicht als statischer Zustand, sondern als sich gegenseitig beeinflussende, fluide Prozesse betrachtet. Im Vordergrund stehen die Formierungen von Wissensräumen als auch von Raumwissen aus Sicht von Architektur und Stadtplanung, Pädagogik und Soziologie, Politik und Zivilgesellschaft. Hinterfragt wird unter anderem, welchen Beitrag Institutionen der räumlich gebundenen Wissensvermittlung wie Schulen, Universitäten, Museen, Bibliotheken, Archive aber auch informelle Bildungsorte innerhalb des Stadtraums zur öffentlichen Zugänglichkeit von Wissen bereits leisten und in Zukunft noch leisten können. Auch wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich Form und Funktion von Wissensräumen innerhalb unserer Gesellschaft gegenseitig beeinflussen. Die Dialogreihe greift darüber hinaus die Frage auf, welchen gesellschaftlichen Nutzen Wissensräume über ihren eigentlichen Zweck hinaus erzeugen können, indem hermetische Funktionsgrenzen aufgebrochen werden und informelle Wissensvermittlung stärker Beachtung findet.
Fotos © Marco van Oel
In Zusammenarbeit mit Bundesstiftung Baukultur.





